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Biokompatibilität von Vollnarkosen

Können Vollnarkosen Biokompatibel sein ?

Diese ungewöhnliche Fragestellung ist durchaus eine Herausforderung.

Der Stellenwert ist nicht zu unterschätzen, wenn man weiss, dass oftmals noch flourierte Kohlenwasserstoffe und Lachgas zum Einsatz gelangen. Im legendären Protokoll von Kyoto mit als Hauptverursacher vom Ozonloch angeschuldigt.

Damals haben sich die Industriestaaten freiwillig zu Einhaltung der Kyotoprotokolle verpflichtet. Wie so oft in der Politik ist das mit dem "Freiwillig" natürlich gescheitert. Überrascht

(Gleiches werden wir auch mit der freiwilligen Beteiligung privater Unternehmen in der Griechenland - Krise erleben, dies ist aber eine andere Geschichte.)

Zurück zum Thema und als Einstieg etwas weiter gefasst:

Können Narkosen / anästhesiologische Verfahren auch unter ökologischen Aspekten betrachtet, wenn nicht gar durchgeführt werden?

Es wird Aussenstehende verwundern, aber man kann dies durchaus bejahen.

Örtliche Betäubung / Lökalanästhesie

Besonders die Regionalanästhesiologischen Verfahren kann man durchweg das Attribut "Ökologisch" verleihen. Bei diesen Verfahren wird mit Lokalanästhetika / lokalen Betäubungsmittel eine örtliche Blockade gesetzt. Dies mit der Einschränkung, dass man nicht unnötig viele Einwegprodukte einsetzt. Sinnvoll unbestritten sterile Einweghandschuhe, Einwegnadeln, sterile Abdecktücher etc..

Stark im Kommen sind diese Verfahren in Kombination mit der Anlage von Kathetern. Hierbei werden kleine Plastikschläuche plaziert und bei Bedarf oder kontinuierlich mit Medikamenten bestückt. Geniale Verfahen in den Händen von erfahrenen Narkoseärzten. Zu hinterfragen ist allerdings der zunehmende Trend zu Einweg - Perfusoren / Spritzenpumpen. Bequem, klein, toll, aber ökologisch fragwürdig.

Vollnarkose

Bei der Vollnarkose muss man unterscheiden zwischen Gasnarkosen und TIVA Narkosen.

Gasnarkosen

Bei Gasnarkosen werden volatile / flüchtige Flourkohlenwasserstoffe, oftmals in Kombination mit Lachgas angewandt.

Durch den Einsatz von Minimal - Flow - Techniken, kann man die Freisetzung dieser Klimakiller stark reduzieren. Vermeiden lässt es sich nicht.

Bei der durch die Industrie oftmals propagierten Lachgassedierung werden grosse Mengen freigesetzt. Ökologisch sehr bedenklich. Lachgassedierungen solte man äußerst kritisch gegenüber stehen. dafür vielleicht mal an anderer Stelle mehr.

TIVA - Vollnarkosen

Bei diesen TotalIntraVenösenAnästhesie Verfahren werden kontinuierlich Medikamente, zumeist über Spritzenpumpen zugeführt.

Bei diesem Verfahen entstehen keine klimaschädlichen Gase.

Etwas bedenklich ist das hierbei fast immer genutzte Propofol, inzwischen auch als Michel Jakson Milch" bekannt. Hierbei handelt es sich um in einer Sojaemulsion gelöste Phenole. Diese werden durch die Niere ausgeschieden. Unbehandelt wären in grossen Mengen okologische Folgen denkbar. Soweit mir bekannt werden diese Phenole in den Klärwerken herausfiltriert.

Zusammenfassung

Ja, es istdurchaus möglich und oftmals gängige Praxis Narkosen und sogar auch Vollnarkosen mit Rücksicht auf unsere Umwelt anzuwenden.       

 

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